Das Weltspiel: Kraft, Anstrengung, Leistungsvermögen.
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Als Kraftstoffe und Brennstoffe werden vor allem Kohle, Erdöl, Erdgas und deren Verarbeitungsstoffe wie Dieselkraftstoff und Benzin verwendet.

Diese sind reichlich, aber nicht unbegrenzt vorhanden.
Sie werden aus jahrmillionenalten Lagerstätten gefördert und verbrannt.
Durch die Verbrennung des Kohlenstoffs wird die Lufthülle der Erde mit gasförmigem Kohlendioxid angereichert, eben mit dem Abgas der Verbrennungsmotore oder dem Rauchgas der Heizkessel.






Das Erdöl wird nur in wenigen Ländern der Erde gefördert, die meisten Länder haben keines oder jedenfalls weniger als sie derzeit verbrauchen. Sie müssen es deshalb einführen und bezahlen.






Seit einigen Jahren versuchen viele Länder, Pflanzen als Kraftstoffe oder Brennstoffe zu verwenden.

Bereits seit Jahrtausenden ist es üblich, Holz sowohl als Baustoff als auch als Brennstoff zu verwenden.
Das hat dazu geführt, daß weite Gebiete Europas entwaldet sind, beispielsweise wurde der Balkan gerodet, um Holz für den Bedarf Roms und im Mittelalter für den Bedarf der Großmacht Venedig, insbesondere auch für den Schiffbau, bereitzustellen.

Bei uns in Hessen war um das Jahr 1830 das Mittelgebirge "Taunus" fast ganz entwaldet.
Der Holzbedarf war eben so sehr groß gewesen.
Danach setzte in Deutschland verstärkt die Steinkohlenförderung ein und durch die Eisenbahn war es möglich, die Kohle überall hinzubringen.
Kohle war billiger als Holz und so konnte der übermäßige Holzeinschlag im Taunus zurückgefahren werden.

Seitdem konnte sich der Wald in Deutschland wieder erholen.
Eine Ausnahme bildet die Raubnutzung in den beiden Weltkriegen und vor allem auch der Holzeinschlag im Schwarzwald nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg.

Die Franzosen als Besatzungsmacht entnahmen dem Wald so viel Holz, wie sie eben abhacken konnten.
Teils um Gebäude in ihrem eigenen Land wieder herzustellen, teils auch um Deutschland zu schaden.






Die Holznutzung geschah teilweise im Raubbau, aber im Großen und Ganzen war es doch immer so gewesen, daß Fragen der Wirtschaftlichkeit beachtet wurden.
Wenn der Holzeinschlag unwirtschaftlich war, dann wurde er nicht gemacht.






Heute sind viele Länder dazu übergegangen, die Nutzung der Pflanzen als Brennstoff und Kraftstoff zu "fördern".

Teils wird die Forschung mit Geld und mit Aufträgen an die Hochschulen unterstützt, teils aber auch wird die Nutzung selbst mit Geld unterstützt.

Aus der Denkungsart der Staaten heraus:
Was wirtschaftlich ist, das brauchen wir nicht zu fördern, das setzt sich von alleine durch.
Also fördern wir das, was unwirtschaftlich ist.
Und je unwirtschaftlicher etwas ist, um so mehr müssen wir es fördern.






Das führt dazu, daß der Staat diejenigen Verfahren, die er für erfolgversprechend hält (weil die Beamten beispielsweise von der betreffenden Industrie das ständig erzählt bekommen), mit sehr viel Geld fördert.

Andere Verfahren müssen dann dagegen ankämpfen.

Dazu einige Beispiele aus Deutschland:
Ethanol aus Weizen ist völlig unwirtschaftlich.
Strom aus Biogas oder Heizgas aus Biogas ist völlig unwirtschaftlich.

Trotzdem gibt es tausende von Biogasanlagen in Deutschland.
Weil eben der Staat mit sehr viel Geld, das in den Betrieb zugeschossen wird, eine künstliche einzelbetriebliche Wirtschaftlichkeit erzeugt.






Damit der Riesenschaden nicht sofort bemerkt wird, werden die Zuschüsse auf 20 Jahre verteilt und vom Staat garantiert, die Stromversorger werden vom Staat gezwungen, diesen völlig überteuerten Strom zu kaufen, der ein Vielfaches vom Strom an der Strombörse kostet und die Verbraucher werden gewzungen, das Ganze zu bezahlen.

Ganz ähnlich bei dem Benzin E-10: Der Staat zwingt die Ölkonzerne dazu, diesen von denen nichtgewollten Kraftstoff an den Tankstellen zu verkaufen und der Verbraucher muß es bezahlen.






Dinge die wirtschaftlich sind, setzen sich irgendwann von allein durch.

Dinge, die nicht wirtschaftlich sind, aber ständig vom Staat unterstützt werden, bringen Nachteile und Fehler ohne Ende und sie behindern die Entfaltung der wirtschaftlichen Verfahren.

Durch die ständige Unterstützung vom Staat, durch das ständige "Nachbessern" wird ständig mehr Geld hineingepumpt, auch weil der Staat sich seine Fehleinschätzung nicht eingestehen will.






Auch durch die Trägheit des Staates, der bei vielen Dingen Jahrzehnte braucht, um von einmal getroffenen Entscheidungen abzurücken.
Solange läßt er es immer weiter laufen, einzig aus dem Grund, weil es eben so läuft.

Ein ganz kleines Beispiel dazu: In den 1980iger Jahren war graues rubbeliges staubiges "Ökö"-Schreibpapier modern.
Es war gedacht als ein sichtbarer Beitrag des Einzelnen zur Rettung der Welt vor dem Untergang (Waldsterben, Baumabholzung, Klimakatastrophe).
Die Stadtverwaltungen führten flächendeckend das "Öko"-Schreibpapier ein.

Innerhalb von zwei Jahren stellte sich heraus:
Es gibt genug Bäume für die Papierherstellung. Sie wachsen immer wieder nach.
Der Staub am "Ökö"papier ist schädlich für die Büromaschinen und für die Menschen.

Aber noch heute, 25 Jahre später, verwendet die Frankfurter Stadtverwaltung dieses gräßliche Papier.






Die Kosten für diese unsinnige staatliche Verhalten trägt der Bürger.
Er muß überteuerten Strom bezahlen, schlechtes überteuertes Benzin bezahlen.

Und, weil weltweit das Ackerland zunehmend für diese unwirtschaftlichen Dinge verwendet wird, muß der Verbraucher mittelfristig auch noch stark erhöhte Lebensmittelpreise bezahlen.

Weltweit wird neues Ackerland erschlossen, weil eben wegen der "Bio"kraftstoffe die Ackerlandnachfrage so stark steigt.
Um das neue Ackerland zu gewinnen, werden Wälder verbrannt und Moore und Sümpfe trockengelegt.
Dadurch werden Umweltschäden gemacht, die ein Vielhundertfaches von dem betragen, was durch "Öko"kraftstoffe auf den betreffenden Flächen später vielleicht gutgemacht werden kann.

Und als Gipfel der Blödheit geben die Staaten dann "Nachhaltigkeitspapiere" aus, die besagen, daß gewisse Pflanzenkraftstoffe nachhaltig erzeugt sind auf Böden, die schon Jahrzehnte Ackerland gewesen waren.

Das stimmt für die betreffenden Pflanzenmenge, aber diese Pflanzenmenge hat andere Verwendungszwecke von diesem alten Acker verdrängt und damit die Neuackerlandgewinnung erst notwendig gemacht.


Solche unsinnigen Ergebnisse kommen immer dann vor, wenn man nur ein Ding für sich betrachtet, in diesem Bereich erfolge sehen will, aber die Augen davor verschließt, welche Folgen und Nebenwirkungen zwangsläufig mit diesem Verhalten verbunden sind.

Ein Beispiel zur Unsinnigkeit unserer hochsubventionierten Pflanzen-als-Kraftstoff-Politik:
http://www.regenwald.org/news/3250/agrosprit-al-gore-bedauert-seine-unterstutzung-fur-ethanol-aus-mais






Eine weitere Nebenwirkung ist es, daß durch die Riesenanlagen die kleinen und mittleren Bauern aus der Landwirtschaft herausgedrängt werden.

Denn die Biogasgeschäfte laufen hauptsächlich auf Lohnarbeit mit Riesenschleppern, die sich der mittelgroße Bauer niemals leisten kann, die er auch niemals gebrauchen kann.






Eingefügt am 8. November 2011



   Sämtliche Angaben ohne Gewähr.       Eingefügt am 8. November 2011



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ab dem 8. November 2011 bis 8. November 2011

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