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Eine Kurzlehre zur Gesprächsführung.
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Es handelt sich hier um eine Anleitung für das Gespräch mit sogenannten "Gutmenschen", die glauben nur sie hätten in ihrer Sachaussage Recht und darüber hinaus hätten sie das Recht, den Anderen zu belügen und zu betrügen. Diese Leute haben oft in ihrer Ausbildung das Reden gelernt und zwar jahrelang. Ich nenne hier Lehrer und Pfarrer. (Nicht alle sind so, aber sehr viele). Zudem haben sie von Bundeskanzlerin und Bundespräsident an abwärts die gesamte Staatspropaganda hinter sich, dazu äußern sich das gesamte Erziehungswesen vom Kindergarten an und ebenso die Kirchen in genau der gleichen Weise. Auch große Teile der Presse. Wie soll man gegen eine solch riesengroße Übermacht bestehen? *** Die Antwort ist zunächst ganz einfach: Wir haben keine Überzahl gegen uns, sondern die ganz große Masse des Volkes denkt und fühlt genau wie wir. Wir haben nur in Politik und Presse und in Gestalt der sogenannten "Gutmenschen" lautstarke Gruppen gegen uns. Diese lassen sich inhaltlich nicht überzeugen, hier muß man notgedrungen ebenfalls mit Tricks und Frechheiten antworten, ansonsten hat man schon von vornherein verloren Wer so etwas nicht mag, der kann damit nicht arbeiten , das ist klar. Zumindest kann er sich aber die folgenden Blöcke durchlesen, die Gegenseite arbeitet zum Großteil mit den gleichen Mitteln. |
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Das Gespräch als Meinungsaustausch. Ein Gespräch dient in der Regel dem Austausch von Meinungen. Wenn sich die Redner gegenseitig achten und der Rede des Anderen ehrlich zuhören und den anderen ausreden lassen, dann braucht man gar keine Gesprächsführung. |
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Das Gespräch zur Beeinflussung Dritter. Häufig ist es aber so, daß jeder der beiden Redner eine feste Meinung hat und er den Anderen gar nicht überzeugen will, weil er weiß, daß dieser seine Meinung doch nicht ändert oder aus äußeren Gründen (berufliche Notwendigkeiten, Parteizwang) nicht öffentlich ändern darf. In diesem Fall sind die Reden für einen oder mehrere unabhängige Zuhörer gedacht, die sich ihre Meinung bilden sollen. Häufig muß man als Redner unter Zeitdruck und unter äußerem Druck aus den vorhandenen Möglichkeiten das Beste machen. |
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Der Prüfstein. Wenn das Gesprächsgebiet sehr weitgespannt ist, dann verzettelt man sich leicht. Der andere Redner verwickelt einen in Nebengebiete, und ruckzuck ist die Zeit um, und man hat nichts erreicht. In solchen Fällen ist es sinnvoll, wenn man einfache Prüffragen oder einfache Grundaussagen hat, auf die man immer und immer wieder zurückkommt. Ganz gleich, welche Nebenschauplätze der andere Redner eröffnet, man kommt immer und immer wieder auf seine Prüfsteine zurück. Der unbeteiligte Zuhörer merkt sich diese Prüfsteine und legt sich diese Fragen dann selber vor, und er beantwortet sie innerlich für sich selbst. Wenn man dies erreicht, kann man mit dem Ergebnis des Gesprächs sehr zufrieden sein. |
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Ein Beispiel für ein Gespräch mit einem einfachen Prüfstein. Wir nehmen an, (wie bei Gulliver: in einem anderen Land zu einer anderen Zeit), es gäbe sogenannte Gutmenschen, die Millionen von Ausländern nach Mitteleuropa hineinziehen wollen, sodaß die europäischen Völker verdrängt werden. Der Gutmensch glaubt selbst an seine Traumtänzerwelt, er fühlt sich von Regierungsparteien, früheren Regierungsparteien, von der Presse, den Kirchen, von Fernsehen und Gewerkschaften unterstützt. Der Gutmensch fängt an, großartig von Moral und Verpflichtung zu erzählen. Der andere Redner fragt einfach nur: Brauchen wir sie? Wollen wir sie? Die Antwort, die sich der Normalhörer still und heimlich selbst gibt: Ich brauche sie nicht, und ich will sie nicht. Damit läuft die großartige selbstverliebte Rederei des Gutmenschen vollkommen ins Leere. Die Kunst des Redners liegt darin, nicht inhaltlich auf die Heißluftbläserei des Gutmenschen einzusteigen, sondern immer wieder, immer dieselben kurzen, knappen, klaren Prüfsteine zu wiederholen. |
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Die Gesprächsführung. ab dem 27. Juli 2009, neuester Stand 5. Dezember 2010 http://www.agriserve.de/Gespraechsfuehrung.html Agriserve GmbH Zum Schäferköppel 200 60437 Frankfurt Ich wünsche eine Gesprächsaufnahme hauptsächlich durch Briefe, die mit der Post geschickt werden. www.agriserve.de Holz Getreide Biomasse Heizungen Entwicklung Beratung Herstellung Geschäftsführer: Karlfried Cost |